10 Jahre Hebammenkreißsaal Bietigheim

Am 23. September 2021 gibt es ab 18 Uhr einen Livestream „10 Jahre Hebammenkreißsaal – ein Erfolgsmodell“ zum Jubiläum des Hebammenkreißsaals im Krankenhaus Bietigheim.

Die Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe in Bietigheim bekennt sich zu einer Verbindung von ganzheitlicher medizinischer Versorgung auf höchstem Niveau mit menschlicher Zuwendung.
Seit 2011 bietet sie mit ihrem hebammengeleiteten Kreißsaal „sanfte Geburtshilfe“ an, in dem die Frauen „selbstbestimmt ohne Intervention nur mit Hebammenbegleitung ihr Kind gebären können. Diese hausgeburtsähnliche Entbindung in den Räumen des Kreißsaals wird immer mehr nachgefragt, sodass bei uns beinahe 10% aller Kinder im hebammengeleiteten Kreißsaal zur Welt kommen. Das ist ein deutschlandweiter Rekord, auf den wir sehr stolz sind“, so die Klinik. Dazu gibt es die Absicherung durch mögliche ärztliche Kooperation, für die die „gesamte Infrastruktur der Geburtsabteilung unmittelbar unterstützend zur Verfügung“ steht.

„Baden-Württemberg möchte Hebammengeführte Kreißsäle und Geburtshäuser ausbauen, so steht es im neuen Koalitionsvertrag“, betont Jutta Eichenauer. Mit gutem Grund, so die 1. Vorsitzende des Hebammenverbands Baden-Württemberg, denn eine von Hebammen begleitete Geburt wirke sich in vielerlei Hinsicht besonders positiv aus. Das zeige nicht nur der Erfolg des Hebammenkreißsaals in Bietigheim. Dazu lägen mittlerweile ausreichend gesicherte Daten vor:

Sichere Geburt mit Hebammen
Dass die Geburt in einem hebammengeleiteten Kreißsaal nicht nur sicher ist, sondern sich auch besonders positiv auf die Gesundheit von Mutter und Kind auswirkt, hat ein Forschungsprojekt nachgewiesen, das unter Leitung von Privatdozentin Dr. Waltraut Merz und Andreas Kocks am Universitätsklinikum Bonn (Mai 2018 bis Dezember 2020) durchgeführt wurde.

Foto: Sarah Chai von Pexels

Deutscher Hebammenkongress 2021

Vom 10. bis zum 12. Mai 2021 findet der 16. Deutsche Hebammenkongress des DHV mit dem Schwerpunkt „Das nationale Gesundheitsziel: Gesundheit rund um die Geburt“ zum ersten Mal als digitale Veranstaltung statt.

Thematischer Schwerpunkt 2020: Das nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“. Dieses umfasst
• die Ermöglichung und Förderung einer gesunden Schwangerschaft und einer physiologischen Geburt
• die Anerkennung der Bedeutung des Wochenbetts und der frühen Elternschaft
• die Förderung einer gesunden Entwicklung von Eltern und Kind
• die Unterstützung der Familienentwicklung im ersten Jahr nach der Geburt
• die Forderung nach einer gesundheitsförderlichen Gestaltung der Lebenswelten und Rahmenbedingungen rund um die Geburt

Weitere Informationen zum Deutschen Hebammenkongress finden Sie auf der Website www.hebammenkongress.de. Hier gibt es im Menü „Aktuelles“ schöne Rückblicke auf den Hebammenkongress 2019 in Berlin – Filme, Statements und andere Infos.

Ansprechpartnerinnen beim DHV sind:
Jana Fischer und Ulrike von Haldenwang (Kongressorganisation)
kongress@hebammenverband.de

Ab Dezember 2020 wird die Online-Anmeldung für die Teilnahme am 16. Deutschen Hebammenkongress vom 10. bis 12. Mai 2021 möglich sein.

Bezirkstreffen 2021

Nehmen Sie Einfluss, bieten Sie Anregung, üben Sie Kritik: Dieses Frühjahr müssen Sie dafür nirgends hinfahren, denn das Bezirkstreffen 2021 findet virtuell statt.

10. Februar 2021 9.00 – 12.15 Uhr
11. März 2021 14.00 – 17.15 Uhr
29. April 2021 9.00 – 12.15 Uhr

Der Zoom-Zugang wird zwei Tage vorher verschickt.

Zum achten Mal laden wir Sie auch in 2021 herzlich zu unseren Bezirkstreffen ein. Sie können als Ergänzung zu, aber auch als Ersatz für eine Kreisversammlung dienen. Für Kolleg*innen aus „verwaisten“ Kreisen bieten wir damit die Möglichkeit, sich direkt zu informieren.

Viele Anregungen, Wünsche und Fragen werden uns unterjährig mitgegeben. Gerne können auch Sie dieses Jahr wieder Ihre Fragen und Themenwünsche im Voraus zuschicken – wir werden sie in die Tagesordnung integrieren. Von unserer Seite aus möchten wir mit Ihnen auf jeden Fall über nachfolgende Punkte ins Gespräch kommen:

  • Pandemie
  • Umsetzung der Akademisierung
  • Zeit für Ihre Anliegen und Fragen

Wir lassen uns bei der Gestaltung des Tages von Ihren Anregungen und den aktuellen politischen Umständen leiten. Die Vorsitzenden werden dabei nach Bedarf von den Beauftragten unterstützt. Die Ergebnisse der Diskussionsrunden werden festgehalten und wie immer in der weiteren Vorstandsarbeit berücksichtigt. Das Bezirkstreffen dient aber auch dem kollegialen Austausch. Den wollen wir auch dieses Mal wieder intensiv pflegen.

Anmeldung
spätestens bis eine Woche vorher
(nur mit gültiger E-Mail-Adresse) an:

Frau Christel Scheichenbauer
2.vorsitzende@hebammen-bw.de
Telefon 07144 – 98 26 16

Einladungskarte

Weltstillwoche 2020: Natur lässt sich nicht kopieren


Stillen als Beitrag für den Klimaschutz: Die Weltstillwoche 2020 betrachtet die Auswirkungen der Säuglingsernährung auf Umwelt und Klimawandel unter dem Motto: „Natur lässt sich nicht kopieren“.
Die Weltstillwoche ist eine von der World Alliance for Breastfeeding Action (WABA) organisierte Aktionswoche. Sie wird seit 1991 jährlich in 120 Ländern abgehalten. In Deutschland findet sie immer in der 40. Kalenderwoche (28.09. – 04.10.2020) statt.

Im Mittelpunkt der WABA-Aktionen steht das Stillen als normale, perfekt an die Bedürfnisse des Kindes angepasste Ernährungsform für Säuglinge. Unter jährlich wechselnden Themenschwerpunkten gibt es viele Aktionen, die bessere gesellschaftliche Rahmenbedingungen für Familien und ihre Kinder schaffen wollen.

Die Karten und Poster sind dieses Jahr eine Gemeinschaftsarbeit von den Beauftragten der Länder des DHV, BFHI und der Nationalen Stillförderung. Die Motive gibt es beim Verein zur Unterstützung der WHO/UNICEF-Initiative Babyfreundlich e. V. (BFHI) zum Download, zusätzliche Poster und Karten kann man dort gegen Porto bestellen.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft ruft das Netzwerk Gesund ins Leben mit dem Hashtag #stillenwillkommen dazu auf, sich für selbstverständliches Stillen in der Öffentlichkeit stark zu machen. Sie begleitet die Aktionen zur Weltstillwoche.

Weitere Informationen:

„Muttermilch ist von Haus aus grün, da sie erneuerbar, umweltfreundlich, natürlich ist.“ (Aktionsgruppe Babynahrung – auch hier gibt es auch Materialien für die Aktionen zur Weltstillwoche).

Natur lässt sich nicht kopieren. Hebammenverband fordert längere Stillzeiten für Babys (DHV-Pressemitteilung, 25.09.2020)

Offizielle Website der World Breastfeeding Week – Die Weltallianz für aktive Stillförderung (World Alliance for Breastfeeding, Action, WABA) ist eine globale Initiative für den Schutz, die Förderung und die Unterstützung des Stillens weltweit.

World Alliance for Breastfeeding, Action, WABA

Stiftung Zu-Wendung für Kinder

Geburtshilfe mit Zukunft

Am 5./6. Oktober 2020 findet das DHV-Zukunftsforum Hebammenarbeit statt. Hebammen tauschen gemeinsam ihre Visionen für die Zukunft ihres Berufs aus. Die Registrierung zur digitalen Konferenz endet am 25. September 2020.
Melden Sie sich an, eine starke Beteiligung der Kolleg*innen am Austausch wird den Zukunftsvisionen zum Hebammenberuf ein schärferes Profil geben können (Anmeldung nicht mehr möglich).

„Wie bringt man etwas Archaisches wie die Geburt mit den Anforderungen und Bedürfnissen des technisch und digital hochgerüsteten 21. Jahrhunderts in Einklang? Diesen Spagat müssen wir schaffen, denn die Frauen im gebärfähigen Alter sind geprägt von der modernen Zeit, ihre Physiologie aber ist unverändert. Wie also können wir Geburtshilfe gestalten, damit die Frauen angstfrei, friedlich, möglichst natürlich und doch sicher gebären können?“ fragt Jutta Eichenauer. Wie alle Hebammen weiß sie, dass es nicht egal ist, wie wir geboren werden. Die erste Vorsitzende des Hebammenverbands Baden-Württemberg bringt sich mit ihren Gedanken und Wünschen in den Dialog der Hebammen im Zukunftsforum ein.

Die Bedingungen beim Geburtsvorgang wirken sich auf die Mentalität des Neugeborenen aus, davon geht man heute aus. „Das bedeutet, die Geburt entscheidet über Friedfertigkeit und Empathie oder Angst und Aggressivität – überspitzt gesagt, über Krieg oder Frieden“, so Eichenauer. Sie betont, dass Hebammen hier eine hohe Verantwortung haben. Um der gerecht zu werden, wollen sie im Austausch miteinander ihr Berufsprofil schärfen und die Möglichkeiten ausloten, uraltes und brandneues Wissen bei der Geburtshilfe in Einklang zu bringen.

Ihr geschärftes Profil, ihre Erkenntnisse und Visionen werden die Hebammen in das Zukunftsforum Geburtshilfe im November einbringen. An diesem Dialog werden nicht nur die Berufsvertreter*innen rund um die Geburt, wie Eltern, Hebammen und Ärzt*innen beteiligt sein, sondern auch Vertreter*innen aus (Versicherungs-)Wirtschaft, Politik und Zukunftsforschung. Schließlich betrifft das Thema Geburt unsere gesamte Gesellschaft.


Zukunftsdialog des Deutschen Hebammenverbandes (Trailer)


Am 11. und 12. März 2020 fanden in Berlin die Fachgruppengespräche im Rahmen des Zukunftsdialogs Geburtshilfe statt. In dynamischen Austauschrunden entwickelten Vertreter*innen verschiedener gesellschaftlicher Gruppierungen Visionen von einer Zukunft der Geburtshilfe.

Landestagung 2020 – interdisziplinär

ABGESAGT

Am 5. Mai 2020 findet in Stuttgart die Landestagung statt, zu der wir herzlich einladen. Der fünfte Mai ist auch Internationaler Hebammentag und ebenso Behindertentag, zwei zusätzliche Aufhänger, den Tag mit einer Veranstaltung zu würdigen.

Entsprechend fokussiert die Landestagung heuer das Gemeinsame. Die Interdisziplinarität steht im Vordergrund. Wir konnten sogar erreichen, dass die Landesärztekammer die Landestagung des Hebammenverbands Baden-Württemberg offiziell als Fortbildung für Ärzt*innen anerkennt.

„Die Fortbildungs-Anerkennung für Ärztinnen und Ärzte ist ein wichtiges Signal, denn nur zusammen sind wir stark“, so Jutta Eichenauer. Die 1. Vorsitzende des Hebammenverbands Baden-Württemberg bekennt, „die Interprofessionalität war und ist eines meiner Hauptanliegen während meiner Amtszeit, dafür habe ich immer gekämpft. Und langsam setzt sich die Interdisziplinarität durch. Einen ähnlichen Meilenstein konnten wir letztes Jahr bei den Ärzte-Seminaren Karlsruhe verzeichnen. Nicht zuletzt manifestiert sich diese Entwicklung auch im Hebammenreformgesetz und der Akademisierung der Hebammenausbildung.“

Interdisziplinäres Programm
Wir wollen gemeinsam ein Netzwerk knüpfen. Alle, denen die Belebung einer bewährten Geburtskultur und die Förderung einer starken und gesunden Kindheit privat wie beruflich am Herzen liegt, möchten wir dazu einladen: Eltern, Gynäkolog*innen, Pädiatr*innen, Hebammen*, Physiotherapeut*innen, Ökotropholog*innen, Wissenschaftler*innen.

Unser diesjähriges Programm haben wir nicht allein auf die Arbeit unserer angestellten und freiberuflichen Hebammen ausgerichtet. Ganz bewusst haben wir uns für Referenten entschieden, deren Vorträge sich auch auf die Inhalte unserer verwandten Berufsgruppen rund um Geburtskultur und Kindheit beziehen und für diese interessant sind.

Vernetzung bringt uns voran, Zusammenarbeit ist der Schlüssel zu Verbesserungen und gehört mittlerweile auch zu den deutschen Gesundheitszielen. Baden-Württemberg ist gewissermaßen Vorreiter, denn wir haben bereits ein Gesetz zur Stärkung der sektorenübergreifenden Zusammenarbeit und der Vernetzung aller Beteiligten des Gesundheitswesens.

Wir alle haben etwas zu bieten
Nicht das Trennende, nicht Unterscheidung, nicht Abgrenzung – sondern das Gemeinsame stärkt uns: das Miteinander! Das gilt nicht nur für das Gesundheitswesen, sondern auch für unsere Gesellschaft als Ganze, für das Zwischenmenschliche. Also zeigen wir auch im Sinn des Behindertentags einen musikalischen KurzFilm der integrativen Band „The Cool Chickpeas“. Die Band ist ein klingendes Beispiel dafür, wie stark Gemeinsamkeit sein kann.

Anreiz „Lieblingshebamme“
Um die Zusammenarbeit zu fördern bieten wir allen Hebammen und Ärzt*innen, die zusammen (zu zweit) nach Fellbach kommen, einen vergünstigten Eintrittspreis an: Ärzt*innen erhalten 20 Euro, deren „Lieblingshebamme“ erhält 10 Euro Ermäßigung.
Anmeldung in diesem Fall nur über sekretariat@hebammen-bw.de (Saskia Wahl), nicht über das Online-Portal.
Alle Hebammen, die bereits eingebucht sind können dieses Angebot natürlich auch nutzen, bitte senden auch Sie eine mail an das Sekretariat.

Programm

Landestagung 2020
05. Mai 2020
Schwabenlandhalle
Guntram-Palm-Platz 1,
70734 Fellbach

8:00 Uhr Einlass
9:00 Uhr Begrüßung
17:15 Uhr Ende der Veranstaltung
Der Besuch der Industrieausstellung ist ab 8:00 Uhr möglich.

Hebammen werden 6,33 Fortbildungsstunden bescheinigt.
Ärzt*innen erhalten 5 Fortbildungspunkte.
Anerkannt durch die Landesärztekammer Baden-Württemberg.

Online-Anmeldung mit Hinweisen zu Ort und Anfahrt

Bezirkstreffen 2020

Zum siebten Mal laden wir Sie auch in 2020 herzlich zu unseren Bezirkstreffen ein. Das nächste findet am 11. März 2020 in Tauberbischofsheim statt.
Die Treffen können als Ergänzung zu, aber auch als Ersatz für eine Kreisversammlung dienen. Für Kolleg*innen aus „verwaisten“ Kreisen ist es die Möglichkeit sich direkt zu informieren. Viele Anregungen, Wünsche und Fragen werden uns im Lauf eines Jahres mitgegeben. Gerne können auch Sie dieses Jahr wieder Ihre Fragen und Themenwünsche im Voraus zuschicken – wir werden sie in die Tagesordnung integrieren.

Von unserer Seite aus möchten wir mit Ihnen auf jeden Fall über nachfolgende Punkte ins Gespräch kommen:
• die Veränderungen in der Hebammenausbildung und ihre Auswirkungen
• Bericht zum Runden Tisch, bzw. Umsetzung der Konzepte aus dem Runden Tisch
• Schnittstelle zwischen stationärer und ambulanter Versorgung

Wir lassen uns bei der Gestaltung des Tages von Ihren Anregungen und den aktuellen politischen Umständen leiten. Die Vorsitzenden werden dabei nach Bedarf von den Beauftragten unterstützt.
Die Ergebnisse der Diskussionsrunden werden festgehalten und wie immer in der weiteren Vorstandsarbeit berücksichtigt.

Das Bezirkstreffen dient aber auch dem kollegialen Austausch. Den wollen wir auch dieses Mal wieder intensiv pflegen. Eine angenehme Bewirtung bietet uns hierfür den entspannten Rahmen.

06. Februar 2020 in Heilbronn
Gemeindehaus Maximilian Kolbe
Jörg-Ratgeb-Platz 25
74081 Heilbronn-Sontheim

05. März 2020 in Villingen-Schwenningen
Martin-Luther Haus
Wehrstraße 2
78048 Villingen-Schwenningen

11. März 2020 in Tauberbischofsheim
Winfriedheim (kath. Kirchengemeinde)
Schafweg 1
97941 Tauberbischofsheim

Jeweils von 9.00-13.00 Uhr

Die Veranstaltung findet ab zehn angemeldeten Teilnehmer*innen statt.

Anmeldung über:
Frau Saskia Wahl
sekretariat@hebammen-bw.de
Tel: 0160 – 98 68 94 95

Einladung

Keine Gewalt in der Geburtshilfe

Heute, am 25. November – dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen – gibt es auch in Deutschland wieder die Roses Revolution, bei der Frauen zum Protest eine rosafarbene Rose vor dem Ort niederlegen, an dem ihnen während der Geburt Gewalt wiederfahren ist.

Keine Gewalt in der Geburtshilfe, dies fordert auch der Deutsche Hebammenverband e. V.

Pressemitteilung DHV vom 25.11.2019

Interdisziplinäre Fortbildung für Ärzt*innen und Hebammen

Vom 29. bis 30. November 2019 finden wieder die bekannten Ärzte-Seminare Karlsruhe statt. Seit diesem Jahr richtet sich die Veranstalter über beide Tage an alle Berufsgruppen gleichermaßen: Neurolog*innen, Gynäkolog*innen und Hebammen sowie Hausärzt*innen.

„Die Ärzteseminare Karlsruhe erfüllen mit ihrem interdisziplinären Ansatz eine Forderung der Gesundheitsziele nach mehr Kooperation im Gesundheitswesen. Nur wenn wir fachübergreifend zusammenarbeiten, werden wir den wachsenden Anforderungen in unserem Gesundheitssystem gerecht. Es freut mich, dass unsere Kontakte und der fachliche Austausch untereinander wachsen“, so Jutta Eichenauer, 1. Vorsitzende des Hebammenverbands Baden-Württemberg.

Geboten wird ein umfangreiches und praxisnahes Fortbildungsprogramm. Die drei parallel stattfindenden, zweitägigen Intensivkurse „Neurologie“, „Gynäkologie und Geburtshilfe“ sowie „Hausarzt-Spezial“ ermöglichen es Mediziner*innen und Hebammen, sich kompakt und spezifisch fortzubilden.

Der interprofessionelle Kurs für Gynäkologen und Hebammen stellt die Betreuung der Schwangerschaft und Geburt in den Mittelpunkt und bietet insbesondere Praxis-Workshops und ein erweitertes Vortragsprogramm für Hebammen.
Nach dem großen Erfolg im Vorjahr werden erneut praxisorientierte Workshops zur „Balint-Gruppenarbeit“, „Spontangeburt bei Beckenendlage“ und zum CTG angeboten. Für Gynäkologen wurden bei der Landesärztekammer Baden-Württemberg 14 Fortbildungspunkte beantragt. Hebammen bekommen 14 Fortbildungsstunden für die Teilnahme angerechnet.

Programm-Flyer Gynäkologie & Geburtshilfe

Die Ärzte-Seminare Karlsruhe werden von der Messe Karlsruhe in Kooperation mit dem Städtischen Klinikum Karlsruhe, der Bezirksärztekammer Nordbaden sowie dem Hebammenverband Baden-Württemberg e. V. veranstaltet.
Mit jährlich rund 400 Teilnehmern haben sie sich als eine der wichtigsten medizinischen/interdisziplinären Fortbildungsveranstaltungen im Südwesten Deutschlands etabliert.

Beitragsbild: Messe Karlsruhe / Jürgen Rösner

Starke Frauen

Anlässlich der Weltstillwoche und dem diesjährigen Motto „Eltern stärken für das Stillen“ fand am 2. Oktober 2019 in Offenburg eine Veranstaltung mit Fotoausstellung, Filmvorführung, Informationen und der Möglichkeit zum Austausch statt.

Die Elterninitiative Mother Hood e. V. möchte, dass Frauen eine angstfreie Schwangerschaft, eine stärkende Geburt und ein achtsam begleitetes Wochenbett erleben dürfen. „Wir wollen uns einsetzen für eine sichere Geburtshilfe an allen Geburtsorten der Ortenau!“ Wichtig erscheint den Veranstalter*innen, dass positive Erzählungen von diesem einzigartigen Prozess des Mutter- und Eltern-Werdens verbreitet und manifestiert werden. Dazu soll die Veranstaltung beitragen, zu der Mother Hood herzlich einlädt:

Ausstellung und Film waren gut besucht.
Die Bilder der Freiburger Geburtsfotografin Isabell Steinert beeindruckten die Zuschauer durch die Kraft der Frauen, die von Natur aus in ihnen steckt.
Im Dokumentarfilm „Muttermündig – Frauen in guter Hoffnung“ von Marieke Brost werden vier Familien während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett begleitet. Die Beteiligten lassen die ZuschauerInnen an ihren ganz persönlichen Erfahrungen und Empfindungen in allen Phasen der Schwangerschaft teilhaben – durch diese vielfältigen Gedanken und Haltungen wird deutlich, wie Geburt zu einem stärkenden Erlebnis werden kann – für die Gebärenden selbst und für deren Familien.

Im Anschluss an den Film bestand die Möglichkeit zum Austausch, die viele BesucherInnen nutzten. Baden online veröffentlichte einen Bericht zur Veranstaltung.

Bericht über die Veranstaltung: Film “Muttermündig”: Gute Hoffnung statt (Vor)Sorge (baden online, 10.10.2019)

Info-Einleger

Plakat

Regionale Ansprechpartnerin für die Ortenau:
Sarah Schulze s.schulze@mother-hood.de

Veranstaltet von der Elterninitiative Mother Hood e.V. Regionalgruppe Ortenau, unterstützt von der Stadt Offenburg, der Evangelischen Erwachsenenbildung Ortenau und dem Hebammenverband Baden-Württemberg e. V.

Beitragsbild vom Einleger, Foto: www.isabellsteinert.com

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