Mit Blick auf die kommende Landtagswahl legt der Hebammenverband Baden-Württemberg ein klares Positionspapier vor: Eine verlässliche, wohnortnahe und familienorientierte Geburtshilfe darf kein Zufallsprodukt sein, sondern muss politisch gewollt und strukturell abgesichert werden. Hebammen sind zentrale Akteurinnen der Gesundheitsversorgung – doch schlechte Arbeitsbedingungen, unsichere Finanzierung und fehlende Planungssicherheit gefährden die flächendeckende Versorgung.
Das Papier formuliert konkrete Forderungen an die Landespolitik: Geburtshilfe als Teil der Grundversorgung, der Ausbau hebammengeleiteter Angebote, eine bessere Einbindung von Hebammen in den Öffentlichen Gesundheitsdienst, nachhaltige Nachwuchsförderung und eine ganzheitliche Stärkung der Frauengesundheit.
Jetzt ist die Politik gefragt: Wer Verantwortung für Familien, Gleichstellung und Prävention übernehmen will, muss auch Verantwortung für die Hebammenversorgung übernehmen.