Bezirkstreffen 2022 – safe the date

Beim letzten Bezirkstreffen gab es mehr Teilnehmerinnen als je zuvor: digital der absolute Volltreffer, daher wird es auch dieses Jahr so fortgesetzt.

„Das digitale Format hat Vor- und Nachteile. Sich persönlich zu sehen, das ist halt schon etwas anderes“, so Christel Scheichenbauer, 2. Vorsitzende des Hebammenverbands Baden-Württemberg und Organisatorin der Bezirkstreffen. Der große Zuspruch jedoch zeigt, dass die Vorteile überwiegen: kein Zeitaufwand für An- und Abreise, kein Kostenaufwand für Fahrt und gegebenenfalls sogar Unterkunft. Für die meisten Hebammen sind beide Punkte schlagende Argumente für die Teilnahme – bei der Video-Schalte alles kein Thema.

Viele Anregungen, Wünsche und Fragen werden uns unterjährig mitgegeben. Gerne können auch Sie dieses Jahr wieder Ihre Fragen und Themenwünsche im Voraus zuschicken – wir werden sie in die Tagesordnung integrieren. Von unserer Seite aus möchten wir mit Ihnen auf jeden Fall über nachfolgende Punkte ins Gespräch kommen:

• Pandemie
• Umsetzung der Akademisierung
• Praktische Ausbildung/Externat
• Basisinformation TI (Telematik Infrastruktur)
• Zeit für Ihre Anliegen und Fragen

Die Termine:

• 15. März 2022, 9.00 – 12.15 Uhr
• 26. April 2022, 14.00 – 17.15 Uhr
• 20. Mai 2022, 9.00 – 12.15 Uhr

Der Zoom-Zugang wird zwei Tage vorher verschickt.

Anmeldung bitte spätestens bis eine Woche vorher (nur mit gültiger E-Mail-Adresse) an:

Frau Christel Scheichenbauer
2.vorsitzende@hebammen-bw.de
Telefon 07144 – 98 26 16

Bezirkstreffen 2022 – Einladung

Weihnachtsgruß

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Partnerinnen und Partner,
liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

Weihnachten in Pandemiezeiten. Die aktuelle Situation macht es schwer, den Weihnachtsgruß mit positiven Gedanken zu schmücken und Zuversicht zu vermitteln.

Wir wollen es aber versuchen.

Lassen Sie uns den Blick darauf lenken, was sich trotz aller widrigen Umstände wieder und wieder behauptet:
Die Geburt neuen Lebens.
Und das ist die wunderbare Aufgabe, der wir Hebammen uns tagtäglich widmen. Mit einem kleinen Augenzwinkern und frei von Überheblichkeit können wir doch sagen, dass die Botschaft von Weihnachten unser ureigenes Aufgabenfeld ist.

Im Namen aller, die sich auf Ihre Begleitung in dieser besonderen Phase des Lebens verlassen, möchten wir Ihnen für Ihre verantwortungsvolle Arbeit danken.
Dank auch für alle neuen und bereichernden Begegnungen, digital wie persönlich, mit Ihnen, unseren Kolleginnen und Kollegen, unseren Partnerinnen und Partnern sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern.

Betrachten Sie ausnahmsweise die erzwungenen Kontaktbeschränkungen positiv und genießen Sie den Rückzug ins Private, macht er doch das Besinnen und die Besinnlichkeit eigentlich erst so wirklich möglich. Wir wünschen von Herzen, dass das Ihnen und uns allen gut gelingt.

Bleiben Sie gesund!
Ihr Team des Hebammenverbands Baden-Württemberg



Beitragsfoto Krippe: Jessica Lynn Lewis, Pexels

Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19

Am 10. Dezember 2021 hat der Deutsche Bundestag dem Gesetz zur Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal zugestimmt. Das Gesetz sieht vor, dass ab 16. März kommenden Jahres in bestimmten Einrichtungen tätige Personen geimpft oder genesen sein müssen bzw. ein ärztliches Zeugnis zum Bestehen einer Impfunfähigkeit vorweisen können.

Die vom Bundestag beschlossene Impfpflicht wird u. a. auch Hebammen, sowohl in Geburtseinrichtungen als auch in freiberuflicher Tätigkeit, betreffen. Arbeitsrechtlich wirft das Gesetz noch viele Fragen auf, die im Detail geklärt werden müssen.

Mehr dazu finden Sie auf der DHV-Website.

Wissensvermittlung

Mit dem Hebammenforum gibt der DHV seit dem Jahr 2000 ein eigenes Fachmagazin heraus. Hebammen finden darin jeden Monat eine interessante Mischung aus informativen Fachartikeln und neuesten Verbandsnachrichten, länderspezifische und bundesweite Fortbildungstermine, Tagungs- und Kongresstermine sowie Stellenanzeigen.

„Das Hebammenforum ist die perfekte Ergänzung zur beruflichen Fortbildung. Es ist DAS Fachmagazin des Deutschen Hebammenverbands und seiner 16 Landesverbände“, so Jutta Eichenauer. Der Vorsitzenden des Hebammenverbands Baden-Württemberg sind berufliche Bildung und Weiterbildung der Hebammen ein besonders wichtiges Anliegen. „Wer sich immer auf dem neuesten Stand hält, kann seinen Beruf souverän ausüben. Dazu muss man sich aber erst einmal über mögliche Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Mit dem Hebammenforum wird genau das geboten. Hier findet man die Basisinformationen, die dann beispielsweise über Seminare und Fachtagungen weiter vertieft werden können.“

Zur schnellen Auffindung des Magazins haben wir auch auf unserer Website neben dem prominent platzierten Link-Icon ein eigenes Menü Hebammenforum dazu angelegt.

Menschenrechts-Missbrauch Genitalverstümmelung

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren, unabhängig von Rasse, Geschlecht oder Religion, so ist es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgehalten. Der 10. Dezember ist Tag der Menschenrechte, um jedes Jahr von neuem daran zu erinnern.

Einer der schlimmsten Missbräuche gegen das Menschenrecht ist die Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen. „Hebammen begegnen den Folgen dieses Gewaltakts immer häufiger. Sie ist in vielen Kulturen immer noch verankert – wobei es mir schwerfällt, in diesem Zusammenhang überhaupt von „Kultur“ zu sprechen. Daher wollen wir den Menschenrechtstag zum Anlass nehmen, die Aufmerksamkeit auf diesen schwerwiegenden Missbrauch zu lenken“, so Jutta Eichenauer, 1. Vorsitzende des Hebammenverbands Baden-Württemberg. Sie verweist auf zwei wichtige Informationsplattformen, die aktuell und dauerhaft für Aufklärung sorgen und Hilfe anbieten. So hat Terre des Femmes Kontaktadressen für Information und Beratung zum Thema weibliche Genitalverstümmelung auf ihre Website eingestellt. Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg bietet Basis-Informationen mit weiterführenden Links auf vertiefende Informationen auf seiner Website. Zudem hat es zur allgemeinen Aufklärung vor allem auch für Betroffene und potentiell Betroffene die Informationsbroschüre zur Bekämpfung von weiblicher Genitalverstümmelung veröffentlicht, die auch in Englisch verfügbar ist: Information brochure for combating female genital mutilation.

Um Hebammen für den Umgang mit Frauen mit Genitalverstümmelung zu sensibilisieren, hat das Berliner Familienplanungszentrum BALANCE einen Leitfaden für Hebammen im Umgang mit FGM_C in Berlin-Brandenburg herausgegeben.

Der Hebammenlandesverband hat alle diese Informationen dauerhaft in seine Website aufgenommen. Im Hebammen-Menü und im Eltern-Menü stehen sie jederzeit zum Abruf bereit.

„Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR), zu der sich 48 Staaten bekannt hatten. Immer wieder bin ich fassungslos, wenn ich sehe, wie weitverbreitet Menschenrechte immer noch mit Füßen getreten werden. Ich wünsche und hoffe, dass kommende Generationen erfolgreicher sein werden in der Umsetzung dieser friedlichen Bekenntnisse“, so die Hebamme und Mutter Jutta Eichenauer.

Foto: SharonMcCutcheon

Bieten Sie Externate an!

Keine kann es so wie wir: geben Sie Ihre Expertise an unseren Nachwuchs weiter – jetzt!
Wir Hebammen verfügen über einen einzigartigen Erfahrungsschatz, den es zu bewahren und vor allem weiterzugeben gilt. Für künftige Kolleg*innen ist dieser unheimlich wertvoll; für diejenigen, die aktuell noch altrechtlich ausgebildet werden umso mehr – denn sie befinden sich in einer Übergangsphase und drohen, vergessen zu werden.

Ermöglichen Sie es jetzt werdenden Hebammen, an unserem Wissensschatz teilzuhaben, und nehmen Sie sie mit. Unser Berufsstand steht für Austausch, Flexibilität und Offenheit – auch Sie können von den jungen Kolleg*innen profitieren!

Der DHV und seine Landesverbände rufen die Kolleg*innen in einer gemeinsamen Aktion dazu auf, Externate anzubieten.

Aufruf Externat

Weitere Informationen und Hintergründe finden Sie auch in den Beiträgen aus dem Hebammenforum:

Nur Hebammen können Hebammen ausbilden
Von Yvonne Bovermann, Hebammenforum Ausgabe 10/2021

Mit zweierlei Maß gemessen
Von Ursula Jahn-Zöhrens, Hebammenforum Ausgabe 11/2021

Visionen für eine gute Geburt

Was ist uns der Beginn des Lebens wert?

Wie soll Geburtshilfe aussehen? Aus dem breiten Diskurs des Zukunftsforums Geburtshilfe (wir berichteten) haben sich Voraussetzungen herauskristallisiert, die für eine gute Geburt und Geburtshilfe erforderlich sind. Der DHV hat sie in zwölf Thesen kompakt zusammengestellt und veröffentlicht:

• Die Frau mit ihrem Kind steht im Mittelpunkt
• Kontinuierliche Wegbegleitung / Continuity of Care
• Zeit geben zum Gebären
• Respektvolle Versorgung
• Sicherstellung der Hebammenversorgung
• „Familie werden“ als gesellschaftliches Thema
• Aufklärung und Beratung als Grundlage für informierte Entscheidungen
• Chancengleichheit
• Evidenzbasierte Standards für den gesamten Betreuungsbogen
• Wahlfreiheit von Anfang an
• Interprofessionelle Zusammenarbeit (IPZ) ist selbstverständlich
• Ein Nationaler Geburtshilfegipfel bringt die Umsetzung des Gesundheitsziels „Gesundheit rund um die Geburt” voran

Zukunft der Geburtshilfe (Flyer)

Einen Rückblick über die Stationen des Zukunftsdialogs von 2019 bis 2021 finden Sie auf der Website des DHV-Zukunftsforums.

Auf den Anfang kommt es an
Die Geburt eines Kindes gehört zu den außergewöhnlichsten Ereignissen im Leben eines Menschen. Und jedes Mal, wenn in Deutschland eine Frau zur Mutter wird, ein Mann zum Vater, steht ihnen eine Hebamme zur Seite. Sie hilft der neuen Familie, eins zu werden, eine Gemeinschaft und damit zur Stütze der Gesellschaft zu werden.

Deswegen haben Hebammen und der Deutsche Hebammenverband eine besondere Verantwortung, wenn es um die Gestaltung der geburtshilflichen Versorgung von Frauen, Kindern und Ihren Familien geht. Denn die Herausforderungen an die Geburtshilfe wandeln sich. Wir müssen heute über morgen sprechen, um die Zukunft gemeinsam gestalten zu können. Dafür haben wir 2020 erstmals den Zukunftsdialog Geburtshilfe geführt. Ziel war, Antworten auf eine grundlegende Frage zu finden, die die Zukunft unserer Gesellschaft erheblich mitbestimmt: Was ist uns der Beginn des Lebens wert?

Zahlreiche Akteur* innen aus allen Bereichen der Gesellschaft haben auf Basis von Fachgesprächen und interaktiven Veranstaltungsformaten gemeinsam Visionen für die Geburtshilfe und die Hebammenarbeit der Zukunft entwickelt. Die Veranstaltungsreihe war der Auftakt für einen breiten Diskurs, der die Geburtshilfe in die Mitte der Gesellschaft holt.

Jung, engagiert und zielstrebig

Die jungen und werdenden Hebammen haben jetzt eine eigene Organisation innerhalb des DHV gegründet und sich den Namen JuWeHen gegeben. Auf dem Deutschen Hebammenkongress sind sie am 9. Mai 2021 erstmals digital-öffentlich aufgetreten und haben ihre Bundessprecherinnen und Regional-Delegierten gewählt.

„Großartig, dass wir jetzt eine Jung-Organisation haben, dass sie einen eigenen Platz haben und die Möglichkeit, sich auch unter uns Kolleg*innen Gehör zu verschaffen. Sie sind es, die unseren Beruf in die Zukunft führen. Ich freue mich sehr darüber und gratuliere von Herzen zur Gründung“, so Jutta Eichenauer, 1. Vorsitzende des Hebammenverbands Baden-Württemberg.

Sei dabei
Die junge Gruppe fordert alle Hebammenschüler*innen oder Studierende im primär qualifizierenden Studiengang, Hebammen unter 30 Jahren oder ältere mit einem Hebammenexamen, das weniger als 2 Jahre her ist, sich der Organisation anzuschließen. Die Interessierten können sich bei ihrer zuständigen Regionsdelegierten melden.

Die JuWeHen sind in sechs Regionen aufgeteilt:
Region 1: Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen, Niedersachsen
Region 2: Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin
Region 3: Nordrhein-Westfalen, Hessen
Region 4: Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen
Region 5: Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg
Region 6: Bayern
Diese Struktur soll den Austausch untereinander fördern. So kann sich jede/jeder so aktiv einbringen, wie er/sie dies möchte, es können auch Nicht-Mitglieder teilnehmen. Der Höhepunkt einer jeden Region ist das jährliche Regionaltreffen, hier wählen die Mitglieder zwei Regionssprecher*innen mit bis zu drei Vertreter*innen für zwei Jahre.

Regionsdelegierte für Baden-Württemberg
Ansprechpartnerinnen und Regionsdelegierte für Baden-Württemberg, das Saarland und Rheinland-Pfalz (Region 5) sind:
• Nadja Spataro (auch Bundessprecherin), sie ist bereits Hebamme und klinisch sowie freiberuflich im Raum Villingen-Schwenningen tätig.
• Romina Kahlert (zweite Delegierte), Studierende im Ausbildungsintegrierten Studium in Karlsruhe.

Die JuWeHen. Geschichte, Struktur, Ziele

Aufbau unserer Social Media – wir suchen dich!

Du bist Hebamme, interessierst dich für Berufspolitik und Social Media und bist immer gut informiert? Du hast Spaß an Kommunikation und ein Gespür für Sprache? Du bist selbst aktiv im Social Web und kennst dich mit den gängigen Formaten und Plattformen aus?

Dann haben wir da etwas für dich:
Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir ab sofort eine Verantwortliche für Social Media (m/w/d) auf Minijobbasis, zunächst befristet auf 2 Jahre.

Das sind die konkreten Aufgaben:
– Erstellen eines Instagram Auftritts
– Themenplanung für Facebook und Instagram
– Konzeption und Umsetzung von Social Media-Beiträgen (Text, Bild, Stories, Videos)
– Moderation und Kommunikation mit der Community
– Auswertung von Insights und Statistiken, Monitoring und Reporting

Das erwarten wir von dir:
– Mitgliedschaft im Hebammenverband Baden-Württemberg e. V.
– Textsicherheit, Sprachgefühl, Kreativität
– Spaß am Texten und Recherchieren
– gewissenhaftes und sorgfältiges Arbeiten
– Erfahrung im Bereich Social Media
– Interesse an Berufspolitik

Das bieten wir:
– ein tolles, junges Team
– flache Hierarchien, kurze Entscheidungswege
– Flexible Arbeitszeiten
– Einstieg in die Verbandsarbeit und Berufspolitik

Bei Interesse freuen wir uns über deine Bewerbung mit Arbeitsproben bis zum 15.06.2021.

Bewerbungen bitte ausschließlich per Mail an 1.vorsitzende@hebammen-bw.de.

Bei Fragen kannst du dich an Luisa Seibert (schriftfuehrerin@hebammen-bw.de) wenden.

Ausschreibung

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