Berlin, 05.08.2014: Der Deutsche Hebammenverband nimmt das aktuelle Angebot des GKV-Spitzenverbandes zum Ausgleich der geburtshilflichen Haftpflichtprämien an. Das Angebot wurde um die gesetzlich festgelegten Zuschläge für Hebammen erweitert. Die finanzielle Lage vieler freiberuflich tätiger Hebammen ist derzeit aufgrund der um 20 Prozent auf 5.091 Euro angestiegenen jährlichen Haftpflichtprämie sehr angespannt. Ein schneller Ausgleich durch die Krankenkassen ist damit notwendig, um nicht weitere Hebammen aus dem Beruf zu drängen. Der Verband verzichtet deshalb auf das geplante Schiedsstellenverfahren.

Pressemitteilung