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Zum Internationalen Hebammentag aktiv

Unter dem Motto „Hebammen für eine bessere Zukunft“ finden zum Internationalen Hebammentag am 5. Mai 2015 auf der ganzen Welt Aktionen statt. So auch in vielen Städten und Gemeinden in Deutschland. Mit ihnen wird auf die Situation der Hebammen und auf die der jungen Mütter und Familien aufmerksam gemacht und gegen Missstände protestiert. Auch die Kreisverbände des Hebammenverbandes Baden-Württemberg planen Infostände, Demos, Erzählcafés und viele andere Aktionen wie „Schwangeren-Flashmobs“. Beispiele:

Freiburg:
Die Aktion „Hebammen bewahren die Kraft in der Frau – bewahrt uns unsere Hebammen“ mit Erzählcafe, Filmvorführung und vielem mehr findet aus organisatorischen Gründen schon am
4. Mai 2015 statt. Ort: Kommunales Kino Freiburg (Urachstraße), Beginn: 14 Uhr
Einladung
Flyer Erzählcafé

Stuttgart:
Der Flashmob am 5. Mai 2015 vor dem Rathaus auf dem Marktplatz Stuttgart beginnt um 11 Uhr.
Aufruf zum Flashmob in der Landeshauptstadt
Zudem veröffentlicht der Kreisverband Stuttgart im online-Stellenmarkt der Stuttgarter Zeitung am
2. Mai 2015 eine fiktive Stellenanzeige die, auf die schlechte Situation aufmerksam macht:
Hebamme gesucht

Schwäbisch Hall:
Der Flashmob am 5. Mai 2015 beginnt um 16:45 Uhr als Zug durch die Innenstadt vom Kocherquartier bis Spielplatz Acheranlagen.

Murrhart
Der Flashmob am 5. Mai 2015 findet um 10 Uhr vor dem Murrarkaden Aktiv-Center unter dem Motto “Schwanger? Bitte hinten anstellen” statt.

Villingen-Schwenningen:
Am 6. Mai 2015 findet zwischen 10 und 11 Uhr anlässlich des Markttags ein Flashmob in Zusammenarbeit mit der Hebammenlehranstalt des Schwarzwald-Baar-Klinikums Villingen-Schwennigen statt.

Göppingen:
Am 13. Mai 2015 gibt es im Rathaus Göppingen von 15:30 bis 17:00 Uhr die Gesprächsrunde “eckiger Tisch”. Diese Veranstaltung ist leider nicht öffentlich.

Austausch der Generationen

Um das Dilemma der heutigen Geburtshilfe deutlich zu machen und um gleichzeitig etwas Positives, Stärkendes dagegenzusetzen, entstand die Idee einer bundesweiten Erzählcafé-Aktion, die von 1. Januar bis 31. Dezember 2015 stattfindet.
Die Initiatoren möchten etwas dazu beitragen, dass der Start ins Leben weniger von Angst, sondern auch von Freude, Vorfreude und dem Gefühl der Geborgenheit geprägt ist. Deshalb rufen sie dazu auf, Erzählcafés zu veranstalten und bieten allen, die Lust haben, ein Erzählcafé einzurichten ihre Unterstützung an.
Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, Mütter und Fachfrauen, die gerne ihre Töchter, Söhne und Partner mitbringen. Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenfrei. Auch wer keine Kinder hat, kann hier mehr über die Zeit der eigenen Geburt erfahren und mit diskutieren.
Das moderierte Erzählcafé ist ein bewährtes Format der Sozialarbeit und eignet sich sehr gut für den wertschätzenden Austausch von Erfahrungen. Dieses Potential wollen wir nutzen: An den Cafétischen stehen jeweils Zeitzeuginnen zum Gespräch zur Verfügung. Sie berichten über ihre persönlichen Erlebnisse und stellen ihr ‚Fachwissen‘ zur Verfügung.

„Wir möchten mit Ihnen zusammen ein unüberhörbares Zeichen setzen, dass sich in unserer ‚Geburtskultur‘ auch für zukünftige Generationen etwas ändern muss“, so die Initiatorinnen.

www.erzaehlcafe.net

Eltern kündigen massive Proteste an

20.2.2015: Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) planen starke Einschränkungen für die Kostenübernahme bei Hausgeburten. Das vom Europäischen Gerichtshof (EuGH) verbriefte Recht auf die freie Wahl des Geburtsortes wird dadurch in Frage gestellt. Hebammen-Unterstützung.de*, das Protestportal der Eltern, kündigt für den Fall der Umsetzung dieser Pläne massive Proteste an.

* Die Elterninitiative ist heute Mother Hood e. V.

 

 

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Protest-Laternenlauf

Schwäbisch Hall: Am Samstag, 29.11.2014, trifft man sich ab 17 Uhr auf der großen Treppe zum Protestmarsch. Mit dieser Aktion möchten Eltern die freiberuflichen Hebammen unterstützen. Sie wollen mit ihren Kindern, Laternen und Protestplakaten vom Weihnachtsmarkt auf dem Markplatz zum kunsthandwerklichen Weihnachtsmarkt in der Hospitalkirche marschieren. Dabei sollen möglichst viele Leute auf das Thema aufmerksam gemacht werden, Postkarten mit „Bedienungsanleitung“ an Passanten verteilt werden und an den Bundesgesundheitsminister verschickt werden.

Gemeinsam mehr erreichen

 

Das Engagement für die Hebammen ist groß. Gebündelt hat es noch mehr Kraft. Mit dem Programm Meine Geburt: natürlich – sicher hat der Deutsche Hebammenverband e.V. eine Plattform geschaffen, die es allen Interessierten einfach macht, aktiv zu werden.

Meine Geburt natürlich sicher (Diese Webseite wird derzeit überarbeitet, Stand: 9/2014)

Eltern demonstrieren für Hebammen

demo-mannheimMannheim, 17. Mai 2014:
Hebammen haben bei ihrem Existenzkampf längst zahlreiche Unterstützer in der Bevölkerung. Nun gehen die Familien selbst auf die Straße, um für den Erhalt des Hebammenberufes zu kämpfen.
In den Tagen um den 5. Mai, dem Internationalen Hebammentag, finden traditionell in vielen Städten weltweit Demonstrationen für den Berufserhalt statt. Auch dieses Jahr gingen tausende Menschen für die Hebammen auf die Straße. Allein in Freiburg kamen am 10. Mai 2014 rund 800 Eltern mit ihren Babys und Kindern zu einer Solidaritätskundgebung für die Hebammen zusammen.

Mutter sammelt Unterschriften

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Sendenhorst, 27. März 2014:
Seit Jahresbeginn gibt es die Petition von Bianca Kasting auf change.org. Die Mutter richtet sich an alle Eltern, Großeltern, werdende Eltern und Menschen mit Kinderwunsch: „Macht Euch stark für Eure Hebammen. Lasst uns gemeinsam für die Wahlfreiheit der Geburt einstehen und konkrete Maßnahmen fordern. Ab Sommer 2016 haben Hebammen in Deutschland keine Haftpflichtversicherung mehr. Für die Hebammen bedeutet dies das berufliche Aus, denn ohne Versicherung dürfen sie nicht arbeiten. Wir müssen jetzt laut werden und unsere Hebammen retten!“

Proteste zeigen Erfolg

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Die Eigeninitiative der Mutter Anke Bastrop, die 2013 eine privat organisierte Online-Petition zur Unterstützung der Hebammen eingerichtet hat, wurde von Tausenden unterzeichnet. Am 20.11.2013 führten die vielen Proteste von Eltern und Hebammen (Unterschriften, Demonstrationen und andere Aktionen) zu einem ersten Erfolg. Zur Stabilisierung des Hebammenwesens wurde eine Passage in den Koalitionsvertrag aufgenommen: „Die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung mit Geburtshilfe ist uns wichtig. Wir werden daher die Situation der Geburtshilfe und der Hebammen im Speziellen beobachten und für eine angemessene Vergütung sorgen.“

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