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Eltern demonstrieren für Hebammen

demo-mannheimMannheim, 17. Mai 2014:
Hebammen haben bei ihrem Existenzkampf längst zahlreiche Unterstützer in der Bevölkerung. Nun gehen die Familien selbst auf die Straße, um für den Erhalt des Hebammenberufes zu kämpfen.
In den Tagen um den 5. Mai, dem Internationalen Hebammentag, finden traditionell in vielen Städten weltweit Demonstrationen für den Berufserhalt statt. Auch dieses Jahr gingen tausende Menschen für die Hebammen auf die Straße. Allein in Freiburg kamen am 10. Mai 2014 rund 800 Eltern mit ihren Babys und Kindern zu einer Solidaritätskundgebung für die Hebammen zusammen.

Mutter sammelt Unterschriften

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Sendenhorst, 27. März 2014:
Seit Jahresbeginn gibt es die Petition von Bianca Kasting auf change.org. Die Mutter richtet sich an alle Eltern, Großeltern, werdende Eltern und Menschen mit Kinderwunsch: „Macht Euch stark für Eure Hebammen. Lasst uns gemeinsam für die Wahlfreiheit der Geburt einstehen und konkrete Maßnahmen fordern. Ab Sommer 2016 haben Hebammen in Deutschland keine Haftpflichtversicherung mehr. Für die Hebammen bedeutet dies das berufliche Aus, denn ohne Versicherung dürfen sie nicht arbeiten. Wir müssen jetzt laut werden und unsere Hebammen retten!“

Proteste zeigen Erfolg

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Die Eigeninitiative der Mutter Anke Bastrop, die 2013 eine privat organisierte Online-Petition zur Unterstützung der Hebammen eingerichtet hat, wurde von Tausenden unterzeichnet. Am 20.11.2013 führten die vielen Proteste von Eltern und Hebammen (Unterschriften, Demonstrationen und andere Aktionen) zu einem ersten Erfolg. Zur Stabilisierung des Hebammenwesens wurde eine Passage in den Koalitionsvertrag aufgenommen: „Die Sicherstellung einer flächendeckenden Versorgung mit Geburtshilfe ist uns wichtig. Wir werden daher die Situation der Geburtshilfe und der Hebammen im Speziellen beobachten und für eine angemessene Vergütung sorgen.“

Das Normale ist etwas ganz Besonderes

Stuttgart/Berlin: Mehr als 2500 Hebammen werden zum 13. Kongress des Deutschen Hebammenverbands von 6. – 8. Mai 2013 in Nürnberg erwartet. Vor dem Hintergrund zunehmender Kaiserschnitte und medizinischer Eingriffe steht er unter dem Motto “Das Normale ist etwas ganz Besonderes”. Die Schirmherrschaft hat Manuela Schwesig, Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Pressemitteilung

Versorgungsengpässe durch Berufsnotstand

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Heidelberg, 05.05.2012:  Zum Internationalen Hebammentag gingen zahlreiche Menschen weltweit auf die Straße. In Heidelberg kamen rund 500 Hebammen aus ganz Baden-Württemberg und zahlreiche Unterstützer zu einer Demonstration zusammen. Gemeinsam kämpfen sie für die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Hebammen, um die Hebammen-Versorgung für Familien sicherstellen zu können.

Die Existenzbedrohung für den gesamten Berufsstand gefährdet auch das gesundheitliche Wohl von Müttern und Kindern. Schlechte Arbeitsbedingungen und stagnierende Vergütungen bei gleichzeitigem Anstieg der Betriebskosten zwingen viele Hebammen dazu, ihren Beruf aufzugeben. Die Folge: ein zunehmender Versorgungsengpass. Selbst in Ballungszentren gibt es nicht mehr genug Hebammen. Anders als in ländlichen Regionen, wo sich der Mangel bereits in der Geburtshilfe bemerkbar macht, zeigt sich hier ein starker Rückgang in der Schwangeren- und Wochenbettbetreuung.

Presseresonanz 4.-6.5.2014, Auswahl

Weltweiter Hebammenprotest – „The German Big Five“

110505 InternatHebammentag Bsp Freiburg 2Freiburg, 05.05.2011:  Mehr als 400 Hebammen sind anlässlich des Internationalen Hebammen-  tags aus dem ganzen Land zur Demonstration nach Freiburg zusammengekommen. Mit Transparenten, Bannern, Liedern, Trillerpfeifen und kleinen Aufführungen haben sie ihren Forderungen Nachdruck verliehen. In ganz Baden-Württemberg und über alle Landesgrenzen hinaus fanden dergleichen Protestmärsche statt.

Der 5. Mai ist der Internationale Hebammentag. Seit 1991 nutzen Hebammen weltweit dieses Datum, um mit Demonstrationen auf bestehende Versorgungsdefizite aufmerksam zu machen. In Anlehnung an die weltweiten gesundheitspolitischen Entwicklungsziele werden ihre fünf wichtigsten Forderungen an Politik und Krankenkassen als „The German Big Five“ bezeichnet:
1. einen würdevollen Start ins Leben
2. ein bedingungsloses JA zur normalen Geburt
3. die freie Wahl des Geburtsortes
4. bessere Arbeitsbedingungen
5. Hebammenhilfe für alle Frauen

Ein weiteres Bild von der Demo in Freiburg
110505 InternatHebammentag Bsp Freiburg 1

Hebammenstreik zur Weihnachtszeit

Baden-Württemberg landesweit, Dezember 2010: Die Hebammen in Baden-Württemberg legen erstmals ihre Arbeit nieder, weil sie davon nicht mehr leben können. Zwischen dem 30. November 2010 und Ende Januar 2011 streiken Hebammen in zahlreichen Städten und Gemeinden in Baden-Württemberg, Berlin und Thüringen. Auch andere Bundesländer haben sich angeschlossen. Sie appellieren an die Krankenkassen und fordern die Sicherstellung der Wahlfreiheit des Geburtsortes, den Erhalt der Hebammenhilfe in Deutschland sowie eine angemessene Bezahlung für Hebammenleistungen, entsprechend der hohen Verantwortung des Berufes. Bestreikt werden alle freiberuflichen Hebammentätigkeiten außer der Geburtshilfe. Pünktlich zum Heiligabend arbeiten die Hebammen wieder.

Forderungen des Deutschen Hebammenverbandes

 Notdienst

Mahnwachen für angemessene Bedingungen

Baden-Württemberg landesweit, 23.09.2010:  In dreizehn Städten in Baden-Württemberg gingen Hebammen erneut für eine Verbesserung ihrer beruflichen Bedingungen auf die Straße. Den Mahnwachen schlossen sich viele Menschen an: Sie unterstützen den Kampf für angemessene Arbeitsbedingungen damit die flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe in der Schwangerschaft, unter der Geburt und im Wochenbett nachhaltig sichergestellt wird und die freie Wahl des Geburtsortes erhalten bleibt. Auch Politiker aus Bund und Land nahmen an den Mahnwachen teil.

Bilder zu den Mahnwachen in: Reutlingen, Rottweil, Stuttgart und Tübingen

Pressemitteilung

SWR2-Beitrag vom 22.9.2010 zu den Forderungen der Hebammen

 

Landesweite Mahnwachen der Hebammen

Stuttgart und andere Städte in Baden-Württemberg: Der Hebammenprotest „Jetzt reicht’s“ geht weiter. Auf bundesweiten Mahnwachen kämpfen Hebammen weiter für eine angemessene Bezahlung zur Sicherung ihrer Existenz. Vom 1. Juli bis zum 14. Oktober finden an jedem Donnerstag Mahnwachen in den Städten jeweils eines der 16 Bundesländer statt.
Am 23. September 2010 protestieren die Hebammen an unterschiedlichen Orten in Baden-Württemberg.

Pressemitteilung

Die Welt braucht Hebammen

Stuttgart, 05.05.2010: Zum Internationalen Hebammentag kamen mehr als 500 Hebammen zur Kundgebung nach Stuttgart. Unter dem Motto “Die Welt braucht Hebammen – heute mehr denn je” protestierten sie gegen die existenzbedrohende Einkommenssituation der Hebammen. Am Vorabend war die Aktualisierung der Privatgebührenordnung für Baden-Württemberg unterzeichnet worden. Sie ist ein Meilenstein im Kampf für angemessene Bezahlung. Die Neuregelung sieht vor, dass die Gebühren für private Leistungen automatisch analog der gesetzlichen Abrechnungsvorgaben (nach §134a SGB V) angehoben werden.

Grafische Gegenüberstellung der Einnahmen und Ausgaben von Hebammen

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