Über Eichenauer

Der Autor hat bisher keine Details angegeben.
Bisher hat Eichenauer, 432 Blog Beiträge geschrieben.

Sind Geburts-Ideale im Alltag umsetzbar?

Im Rahmen ihrer Masterarbeit an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Winterthur (Schweiz) befragt die Hebamme Elá Wehrle Kolleginnen, Ärztinnen und Ärzte zu ihrer persönlichen Wahrnehmung der eigenen Erwartungshaltung an die Geburtsbegleitung sowie die erlebte Haltung des interdisziplinären Teams und der zu betreuenden Frauen.

Das Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu sammeln, ob diese Ideale im Alltag umgesetzt werden können und welche Kräfte und Zwänge der Realisierung der eigenen Erwartungen entgegenstehen. Im Fokus steht hierbei die interprofessionelle Toleranz gegenüber ausgeübtem Druck in geburtshilflichen Situationen. Die Erkenntnisse können Hinweise dazu liefern, wie die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) geforderte Respectful Maternity Care praktisch umgesetzt werden kann.

Aufbau der Studie
Für die Studie möchte Elá Wehrle die Interessenten gerne zu einem persönlichen Interview treffen. Dieses Interview findet an einem Ort ihrer Wahl statt, wird aufgezeichnet und anschließend transkribiert. Der zeitliche Rahmen für das Interview umfasst circa 45 Minuten und soll zwischen Dezember 2021 und März 2022 stattfinden.
Angesichts der Corona-Pandemie besteht die Möglichkeit, dass die Interviews online durchgeführt werden, falls es zu erneuten Kontaktbeschränkungen kommt.
Es gibt keine falschen oder richtigen Antworten, da es um das persönliche Erleben geht. Die personenbezogenen Daten werden anonymisiert, sobald dies nach dem Forschungszweck möglich ist, es sei denn, berechtigte Interessen der betroffenen Person stehen dem entgegen. Ein positives Ethikvotum liegt vor.

Für Fragen steht Elá Wehrle gerne zur Verfügung: wehrlela@students.zhaw.ch
Telefon: 015788609225

Bezirkstreffen 2022 – safe the date

Beim letzten Bezirkstreffen gab es mehr Teilnehmerinnen als je zuvor: digital der absolute Volltreffer, daher wird es auch dieses Jahr so fortgesetzt.

„Das digitale Format hat Vor- und Nachteile. Sich persönlich zu sehen, das ist halt schon etwas anderes“, so Christel Scheichenbauer, 2. Vorsitzende des Hebammenverbands Baden-Württemberg und Organisatorin der Bezirkstreffen. Der große Zuspruch jedoch zeigt, dass die Vorteile überwiegen: kein Zeitaufwand für An- und Abreise, kein Kostenaufwand für Fahrt und gegebenenfalls sogar Unterkunft. Für die meisten Hebammen sind beide Punkte schlagende Argumente für die Teilnahme – bei der Video-Schalte alles kein Thema.

Viele Anregungen, Wünsche und Fragen werden uns unterjährig mitgegeben. Gerne können auch Sie dieses Jahr wieder Ihre Fragen und Themenwünsche im Voraus zuschicken – wir werden sie in die Tagesordnung integrieren. Von unserer Seite aus möchten wir mit Ihnen auf jeden Fall über nachfolgende Punkte ins Gespräch kommen:

• Pandemie
• Umsetzung der Akademisierung
• Praktische Ausbildung/Externat
• Basisinformation TI (Telematik Infrastruktur)
• Zeit für Ihre Anliegen und Fragen

Die Termine:

• 16 März 2022, 9.00 – 12.15 Uhr
• 26. April 2022, 14.00 – 17.15 Uhr
• 20. Mai 2022, 9.00 – 12.15 Uhr

Der Zoom-Zugang wird zwei Tage vorher verschickt.

Anmeldung bitte spätestens bis eine Woche vorher (nur mit gültiger E-Mail-Adresse) an:

Frau Christel Scheichenbauer
2.vorsitzende@hebammen-bw.de
Telefon 07144 – 98 26 16

Bezirkstreffen 2022 – Einladung

Weihnachtsgruß

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
liebe Partnerinnen und Partner,
liebe Unterstützerinnen und Unterstützer!

Weihnachten in Pandemiezeiten. Die aktuelle Situation macht es schwer, den Weihnachtsgruß mit positiven Gedanken zu schmücken und Zuversicht zu vermitteln.

Wir wollen es aber versuchen.

Lassen Sie uns den Blick darauf lenken, was sich trotz aller widrigen Umstände wieder und wieder behauptet:
Die Geburt neuen Lebens.
Und das ist die wunderbare Aufgabe, der wir Hebammen uns tagtäglich widmen. Mit einem kleinen Augenzwinkern und frei von Überheblichkeit können wir doch sagen, dass die Botschaft von Weihnachten unser ureigenes Aufgabenfeld ist.

Im Namen aller, die sich auf Ihre Begleitung in dieser besonderen Phase des Lebens verlassen, möchten wir Ihnen für Ihre verantwortungsvolle Arbeit danken.
Dank auch für alle neuen und bereichernden Begegnungen, digital wie persönlich, mit Ihnen, unseren Kolleginnen und Kollegen, unseren Partnerinnen und Partnern sowie allen Unterstützerinnen und Unterstützern.

Betrachten Sie ausnahmsweise die erzwungenen Kontaktbeschränkungen positiv und genießen Sie den Rückzug ins Private, macht er doch das Besinnen und die Besinnlichkeit eigentlich erst so wirklich möglich. Wir wünschen von Herzen, dass das Ihnen und uns allen gut gelingt.

Bleiben Sie gesund!
Ihr Team des Hebammenverbands Baden-Württemberg



Beitragsfoto Krippe: Jessica Lynn Lewis, Pexels

Gesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen COVID-19

Am 10. Dezember 2021 hat der Deutsche Bundestag dem Gesetz zur Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal zugestimmt. Das Gesetz sieht vor, dass ab 16. März kommenden Jahres in bestimmten Einrichtungen tätige Personen geimpft oder genesen sein müssen bzw. ein ärztliches Zeugnis zum Bestehen einer Impfunfähigkeit vorweisen können.

Die vom Bundestag beschlossene Impfpflicht wird u. a. auch Hebammen, sowohl in Geburtseinrichtungen als auch in freiberuflicher Tätigkeit, betreffen. Arbeitsrechtlich wirft das Gesetz noch viele Fragen auf, die im Detail geklärt werden müssen.

Mehr dazu finden Sie auf der DHV-Website.

Wissensvermittlung

Mit dem Hebammenforum gibt der DHV seit dem Jahr 2000 ein eigenes Fachmagazin heraus. Hebammen finden darin jeden Monat eine interessante Mischung aus informativen Fachartikeln und neuesten Verbandsnachrichten, länderspezifische und bundesweite Fortbildungstermine, Tagungs- und Kongresstermine sowie Stellenanzeigen.

„Das Hebammenforum ist die perfekte Ergänzung zur beruflichen Fortbildung. Es ist DAS Fachmagazin des Deutschen Hebammenverbands und seiner 16 Landesverbände“, so Jutta Eichenauer. Der Vorsitzenden des Hebammenverbands Baden-Württemberg sind berufliche Bildung und Weiterbildung der Hebammen ein besonders wichtiges Anliegen. „Wer sich immer auf dem neuesten Stand hält, kann seinen Beruf souverän ausüben. Dazu muss man sich aber erst einmal über mögliche Entwicklungen auf dem Laufenden halten. Mit dem Hebammenforum wird genau das geboten. Hier findet man die Basisinformationen, die dann beispielsweise über Seminare und Fachtagungen weiter vertieft werden können.“

Zur schnellen Auffindung des Magazins haben wir auch auf unserer Website neben dem prominent platzierten Link-Icon ein eigenes Menü Hebammenforum dazu angelegt.

Kommunikation unter der Geburt

Interviewpartner*innen gesucht: Vera Sinning möchte für ihre Masterarbeit untersuchen, wie Hebammen Gespräche mit Frauen während der Geburt wahrnehmen. Das Interview soll online per Video-Konferenz (30-45 Min.) mit Audioaufzeichnungen durchgeführt werden. Teilnehmen können Hebammen aus Deutschland, die in der Geburtshilfe im klinischen Setting arbeiten und mindestens zwei Jahre Berufserfahrung haben.
In der Masterarbeit im Studiengang Versorgungsforschung und Implementierungswissenschaft an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg geht es darum, wie Hebammen die Kommunikation mit den Frauen während der Geburt erleben.

Wer Vera Sinnig dabei unterstützen möchte, erreicht sie unter verasinning@gmail.com oder unter 01726341484 09.

Interviewpartner*innen gesucht

Menschenrechts-Missbrauch Genitalverstümmelung

Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren, unabhängig von Rasse, Geschlecht oder Religion, so ist es in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte festgehalten. Der 10. Dezember ist Tag der Menschenrechte, um jedes Jahr von neuem daran zu erinnern.

Einer der schlimmsten Missbräuche gegen das Menschenrecht ist die Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen. „Hebammen begegnen den Folgen dieses Gewaltakts immer häufiger. Sie ist in vielen Kulturen immer noch verankert – wobei es mir schwerfällt, in diesem Zusammenhang überhaupt von „Kultur“ zu sprechen. Daher wollen wir den Menschenrechtstag zum Anlass nehmen, die Aufmerksamkeit auf diesen schwerwiegenden Missbrauch zu lenken“, so Jutta Eichenauer, 1. Vorsitzende des Hebammenverbands Baden-Württemberg. Sie verweist auf zwei wichtige Informationsplattformen, die aktuell und dauerhaft für Aufklärung sorgen und Hilfe anbieten. So hat Terre des Femmes Kontaktadressen für Information und Beratung zum Thema weibliche Genitalverstümmelung auf ihre Website eingestellt. Das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg bietet Basis-Informationen mit weiterführenden Links auf vertiefende Informationen auf seiner Website. Zudem hat es zur allgemeinen Aufklärung vor allem auch für Betroffene und potentiell Betroffene die Informationsbroschüre zur Bekämpfung von weiblicher Genitalverstümmelung veröffentlicht, die auch in Englisch verfügbar ist: Information brochure for combating female genital mutilation.

Um Hebammen für den Umgang mit Frauen mit Genitalverstümmelung zu sensibilisieren, hat das Berliner Familienplanungszentrum BALANCE einen Leitfaden für Hebammen im Umgang mit FGM_C in Berlin-Brandenburg herausgegeben.

Der Hebammenlandesverband hat alle diese Informationen dauerhaft in seine Website aufgenommen. Im Hebammen-Menü und im Eltern-Menü stehen sie jederzeit zum Abruf bereit.

„Am 10. Dezember 1948 verabschiedeten die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEMR), zu der sich 48 Staaten bekannt hatten. Immer wieder bin ich fassungslos, wenn ich sehe, wie weitverbreitet Menschenrechte immer noch mit Füßen getreten werden. Ich wünsche und hoffe, dass kommende Generationen erfolgreicher sein werden in der Umsetzung dieser friedlichen Bekenntnisse“, so die Hebamme und Mutter Jutta Eichenauer.

Foto: SharonMcCutcheon

Gewalt in der Geburtshilfe

Es scheint ein Widerspruch zu sein, aber auch in der Geburtshilfe finden sich Formen von Gewalt. Am 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, machen verschiedene Institutionen auf diesen Missstand aufmerksam. Eine davon ist die Initiative für Gerechte Geburtshilfe in Deutschland, die auch dieses Jahr wieder zur Teilnahme an den weltweiten Aktionen der Roses Revolution an diesem Tag aufrufen. Das Motto: gemeinsam gegen Respektlosigkeit und Gewalt im Kontext von Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.

„Beim Anprangern von Gewalt in der Geburtshilfe habe ich immer ein Störgefühl, denn die Akteure rund um die Geburt sind ja neben den Ärzt*Innen vor allem die Hebammen, also der Berufsstand, den ich vertrete. Dennoch dürfen wir das Thema nicht tabuisieren und natürlich habe ich und auch meine Kolleginnen und Kollegen dazu eine ganz klare Meinung: keine Gewalt!“, so Jutta Eichenauer, 1. Vorsitzende des Hebammenverbands Baden-Württemberg.

Gewalt hat viele Gesichter
Um das Phänomen einschätzen zu können, hebt sie hervor, dass Gewalt eben viele Gesichter hat: Respektlosigkeit und Entmündigung unter der Geburt, Festlegung auf Geburtspositionen ohne Rücksprache mit der Gebärenden, mit Drohszenarien den Geburtsablauf beeinflussen, Eingriffe ohne medizinische Notwendigkeit – und noch einiges mehr, bis hin zum Alleinelassen. „Neben der tabufreien Feststellung müssen wir die ‚Misshandlungen‘ auch differenziert betrachten und uns die Frage stellen, woraus sie resultieren. Sie alleine auf achtlose Routine oder gar eine mögliche Überheblichkeit des medizinischen Fachpersonals zu schieben, ist auf jeden Fall zu kurzgeschlossen. Ein wichtiger Faktor ist der Stress und hiergegen gibt es nur eine einzige – dafür aber denkbar einfache – Lösung: Bessere Arbeitsbedingungen, Eins-zu-Eins-Betreuung und eine angemessene Bezahlung für diese verantwortungsvolle Aufgabe, damit nicht Überlastung und Frustration die Überhand gewinnen. So können zumindest diese möglichen Faktoren für Gewalt bei der Geburtshilfe als Ursache entfallen“, schließt Eichenauer.

Orange the world
Gewaltfreiheit ist ein Menschenrecht. Die von der UNESCO ins Leben gerufene Kampagne „Orange the World“ will das sichtbar machen. Vom 25. November (Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen) bis zum 10. Dezember, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, bringen weltweit Menschen, Institutionen und ganze Städte mit unterschiedlichsten Aktionen hoffnungsvolles Licht ins Dunkel der Gewalt – so zum Beispiel mit spektakulären orangenen Lichtprojektionen auf markante Stätten.

Foto: Michelle Leman; Pexels

BDT 2021: DHV stellt berufspolitische Weichen

Auf der dreitägigen Bundesdelegiertentagung des Deutschen Hebammenverbandes e. V. (DHV), mitgliederstärkster deutscher Hebammen-Berufsverband, haben sich rund 200 delegierte Hebammen aus allen Bundesländern zu berufspolitischen Weichenstellungen im Verband beraten und über Personalien durch Wahlen entschieden. Präsenz war nur in kleiner Runde möglich, über die Bildschirme waren alle Delegierten verbunden.

Berufspolitik
Zu den politischen Hauptforderungen gehören die flächendeckende Umsetzung der Eins-zu-eins-Betreuung sowie eine leistungsgerechte Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen für Hebammen. Darüber hinaus wird sich der Verband im Rahmen des von ihm initiierten Zukunftsdialogs Geburtshilfe mit Bündnispartnern zusammenschließen, um gemeinsam einen gesellschaftlichen Wandel anzustoßen mit dem Ziel, die Frau in den Fokus der Versorgung zu stellen.

Im Amt bestätigt
Die Präsidentin des DHV, Ulrike Geppert-Orthofer, wurde mit großer Mehrheit für weitere vier Jahre wiedergewählt.
„Ich freue mich sehr über das Wahlergebnis und bin stolz, diesen großartigen Berufsstand zu vertreten und die Geburtshilfe in Deutschland weitere vier Jahre krisen- und zukunftssicher mitgestalten zu dürfen“, sagt Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin des Deutschen Hebammenverbands e. V. zu ihrer Wiederwahl. „Dies ist jedoch nur möglich, wenn wir alle Geburtshilfe neu denken und die Bedürfnisse der Frauen, ihrer Kinder und Familien bedingungslos in den Mittelpunkt stellen. Wir Hebammen als maßgebliche Player im Gesundheitssektor werden dies fordern“, so Geppert-Orthofer. Hierfür schließt sich der Verband mit Bündnispartnern des Zukunftsdialogs Geburtshilfe zusammen. In den vergangenen zwei Jahren hat der DHV im Rahmen des Zukunftsdialogs mit Vertreter*innen aus Gesellschaft, Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und aus der Profession zwölf Visionen für eine gute Geburtshilfe entwickelt – darunter unter anderem die frauzentrierte Geburtshilfe, kontinuierliche Betreuung und Chancengleichheit für alle Frauen und Familien.

Neue Beirätin für den Bildungsbereich
Außerdem wurde Prof.in Dr.in Lea Beckmann als Beirätin für den Bildungsbereich ins Präsidium des DHV gewählt. Die ausgebildete Hebamme und Kinderkrankenschwester ist aktuell freiberufliche Dozentin an mehreren Hochschulen im deutschsprachigen Raum, die einen Hebammenstudiengang anbieten. Die von Beckmann formulierten Ziele für die nächsten vier Jahre sind: enge Zusammenarbeit mit den Hochschulen, Weiterentwicklung der Fort- und Weiterbildung der Kolleg*innen inklusive der digitalen Angebote, spezifische Angebote für die Hebammenlehrer*innen an den Fach- und Hochschulen sowie eine zentrale Registrierung aller Hebammen. In ihrer Bewerbung vor den Delegierten des DHV sagte Beckmann: „An den Hochschulen lernen die Studierenden nicht nur Wissen zu reproduzieren, sondern sie lernen Wissen selbst zu generieren. Das ist der Grundstein zum lebenslangen Lernen.“

Weitere Personalien
Darüber hinaus werden folgende Positionen im DHV neu besetzt:
Compliance-Beauftrage: Susanne Lohmann
Kassenprüfung: Christiane Klimisch
Erste Schatzmeisterin: Dorothee Eisenhardt
Zweite Schatzmeisterin: Petra Kruse
Erste Schriftführerin: Vivian Stehmeier-Denker
Beauftragte für internationale Hebammenarbeit: Judith Otter

Blumen in kleiner Runde (von links): Ursula Jahn-Zöhrens, Beirätin für den Freiberuflichenbereich, Petra Kruse, Schatzmeisterin im Präsidium, Ulrike Geppert-Orthofer, Präsidentin, und Andrea Ramsell, Beirätin für den Angestelltenbereich.

 
Präsidentin des Deutschen Hebammenverbandes für weitere vier Jahre im Amt bestätigt. Verband stellt berufspolitische Weichen (DHV-Pressemitteilung, 19.11.2021)

Studie über Zusammenarbeit im Netzwerk Frühe Hilfen

Die Hebamme Anne Hallet führt im Rahmen einer Abschlussarbeit für den Masterstudiengang Hebammenwissenschaft an der Medizinischen Hochschule Hannover, Midwifery Research and Education Unit, Deutschland, eine Studie durch, für die sie um Teilnahme bittet.

Ziel dieser Studie ist es, die Zusammenarbeit von freiberuflichen Hebammen mit Familienhebammen und Familien-Gesundheits- und Kinderkrankenpflegenden im Netzwerk Frühe Hilfen in Deutschland sowie die damit zusammenhängenden Faktoren zu untersuchen, mit besonderem Augenmerk auf den Übergängen der Betreuung zwischen den Berufsgruppen. Die Ergebnisse dieser Studie können dazu beitragen, die Zusammenarbeit zwischen Hebammen und Frühen Hilfen zu verbessern. Dies kann sich positiv auf das Arbeitsumfeld teilnehmender Hebammen auswirken

Die Studie wurde dem Ethikkomitee der Medizinischen Hochschule Hannover zur Überprüfung vorgelegt und genehmigt.

Die Vermittlung von Familien aus der freiberuflichen Hebammenversorgung an das Netzwerk Frühe Hilfen
Die anonyme Umfrage dauert ca. 6-8 min. Es werden keine identifizierenden Daten erhoben.

Für weitere Fragen wenden Sie sich bitte an anne.hallet@stud.mh-hannover.de.

Beitragsbild: OpenClipart-Vectors auf Pixabay
Nach oben